B-FIVE
© Lina Tassent

Die Spieler des Blockflötenconsorts B-FIVE lernten einander beim gemeinsamen Studium in der Klasse des anerkannten Blockflötisten und Musikwissenschaftlers Prof. Pedro Memelsdorff an der Musikhochschule ESMUC in Barcelona kennen. Aus der Begeisterung für das Ensemblespiel und das gemeinsame Interesse am Repertoire für Blockflötenconsort gründeten Markus Bartholomé, Katelijne Lanneau, Thomas List, Silja-Maaria Schütt und Mina Voet im Jahr 2003 das Blockflötenconsort B-FIVE.

Auffallend an B-FIVE ist der internationale Charakter der Gruppe: Die Mitglieder stammen aus Belgien, Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ihr individueller Hintergrund, die unterschiedlichen Erfahrungen, die sie als virtuose Solisten und in zahlreichen Kammermusikformationen gewinnen konnten, prägen die musikalische Vielseitigkeit dieses Ensembles.
B-FIVE verfolgt in seinen Konzerten das Ziel, seinem Publikum die großartige Consort-Musik des 16. Jahrhunderts in all ihrer faszinierenden Schönheit, Emotionalität und Kraft darzubieten. Mit technisch brillantem Ensemblespiel und spannend zusammengestellten Programmen, gelingt es B-FIVE, das Publikum für dieses zu Unrecht wenig bekannte Instrumentarium und sein Repertoire zu begeistern. Dabei verlässt sich das Ensemble nicht nur auf ein intensives Studium der historischen Aufführungspraxis, sondern weiß dies mit einer lebendigen und spontanen Musizierweise zu verbinden.

Außerdem sieht es B-FIVE als eine Herausforderung, ein zeitgenössisches Repertoire für Blockflötenquintett aufzubauen: die Komponisten Janpieter Biesemans (B), Günter Kochan (D), Hans Stadlmair (A), Johannes Kretz (A) sowie Hans-Jürg Meier (CH) schrieben bereits für dieses vielversprechende Ensemble.

Seit seiner Gründung konzertierte B-FIVE auf zahlreichen Bühnen Europas, unter anderem beim Festival de Musica Antiga in Barcelona, beim MA-Festival in Brügge oder beim Fränkischen Sommer in Nürnberg. Produktionen mit verschiedenen europäischen Rundfunksendern. Im Jahr 2006 erschien die CD „The Fruit of Love“, die von der Fachpresse mit großem Enthusiasmus besprochen wurde.